Chrome plant Anzeige langsamer Webseiten

| Florian Moritz

Chrome plant Anzeige langsamer Webseiten

 

Seit August 2015 ist Google Chrome der beliebteste Browser Deutschlands. Und das mit Abstand. Knapp 50%, und damit jeder zweite Internetnutzer in Deutschland, surft mit Chrome. Im Vergleich - nur 19% nutzen Safari, 13% Firefox. Ein noch deutlicheres Bild zeigt sich am weltweiten Markt. Hier besitzt Chrome einen Marktanteil von runden 65% - auf Platz zwei liegt Safari mit 16% und Firefox tummelt sich mit Opera und, kein Scherz, dem Internet Explorer in Sphären zwischen 0,23 und 4,33%. Umso interessanter und wichtiger sind daher aktuelle Nachrichten aus dem Reich des Google Browsers - betreffen sie schließlich jeden zweiten Internetnutzer der Bundesrepublik. Besitzer einer Domain beziehungsweise einer Webseite, insbesondere Unternehmen mit älteren Versionen ihrer Internetpräsenz, sollten nun also hellhörig werden.

 

"Diese Webseite lädt üblicherweise langsam"

 

Die Ladezeiten von Webseiten spielen künftig eine große Rolle, denn Chrome möchte zukünftig eine Warnung geben, wenn eine Webseite zu lange lädt. Das soll die User Experience des Browsers erhöhen und als weiterer Service für Chrome-Nutzer dienen. Im Schnitt lädt eine gute Webseite maximal 3,21 Sekunden. Das ist der Rahmen, den Google vorgibt. Lädt eine Webseite langsamer, wird sie in Zukunft auf dem Ladebildschirm mit einem kleinen Hinweis versehen - was Nutzer durchaus abschrecken und die Bounce Rate - also die Absprungrate - dramatisch erhöhen könnte. Diese steigt, verständlicherweise, immer deutlicher an, umso langsamer die Webseite lädt. Die Bounce Rate liegt bei einer Ladezeit von zwei Sekunden bei 9%. Das ist zu verkraften. Lädt Ihre Webseite nur eine Sekunde länger, steigt die Bounce Rate bereits auf 38%. Der Nutzer will immer schneller Informationen bekommen, immer schneller bedient werden und springt letztlich ab, wenn ihm seine Gewohnheit sagt - das dauert mir zu lange. Lediglich treue Nutzer und Fans würden eine längere Ladezeit als vier Sekunden auf sich nehmen. Rücksicht will Chrome übrigens auf die Netzqualität und andere individuelle Gerätefaktoren nehmen.

 

Lösungen um Ladezeiten zu reduzieren

 

Grundlegende Probleme von langen Ladezeiten sind unverhältnismäßig viele Inhalte auf Ihrer Seite. Viele Videos oder riesige Grafiken verhindern einen schnellen Aufbau. Doch auch ein veralteter Code, ein altes CMS oder übermäßig eingesetztes JavaScript können die Bremse Ihrer Webseite sein. Der einfachste Weg Ihre Webseite schneller zu machen, ist ein Anruf bei KIWI. Wir überprüfen Ihre Webseite und finden Lösungen für einen schnellen Seitenaufbau.

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